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Tipps & Tricks

Hier einige Tipps, damit Siel ange Freude an Ihren neuen Nägeln haben

 

  • Der künstliche Fingernagel dient als Unterstützung und Aufbau ihres Naturnagels, darf aber das Nagelbett nicht überlasten. Er muss also bei groben Stößen brechen
  • Wählen Sie eine Nagellänge die ihren Lebensumständen angepasst ist. Natürlich sollte sie zu Ihrem Erscheinungsbild passen und dürfen Sie nicht bei Beruf, Haushalt, Sport, oder Hobby stören
  • Verwenden Sie wenn möglich nur Aceton freien Nagellackentferner. Aceton kann die Kunstnägel beschädigen
  • Setzen Sie ihre Nägel nicht als Werkzeug ein, denn dafür sind nicht ausgelegt
  • Wird die Hebelwirkung zustark, wird und muss der Nagel brechen
  • Achten Sie auf Feuerzeuge und Zigarettenglut, Kunstnägel schmelzen bzw. brennen
  • Vermeiden sie den Kontakt mit scharfen Reinigungsmitteln. Dazu gehört auch Essigreiniger. Bei ALLEN Hausarbeiten sollten sie Handschuhe tragen.
  • Passen Sie bei “Fallen” im täglichen Leben besonders auf. Hierzu gehören: Autotüren, Schubladen, Schranktüren, Getränkedosen etc.
  • Lernen Sie mit den neuen Nägeln zu greifen. Eine gute Übung dafür ist das aufheben von Kleingeld
  • Schneiden Sie ihre Kunstnägel nicht mit einer Schere. Die Modellage würde splittern.
  • Verwenden Sie für Ihre Kunstnägel geeignet Sandblattfeilen
  • Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Kunstnägel einfach abreißen, da der Naturnagel sonst stark beschädigt wird.
  • Je nach Wachstum sollten Sie rechtzeitig ca. alle 3 - 5 Wochen Nachfülltermine vereinbaren

Pflegetipps für schöne Nägel

Mit der richtigen Pflege und gesunder Ernährung kann einiges für starke und schöne Nägel getan werden. Vitamine und Mineralien müssen in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden, oder wenn das nicht möglich ist, über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Für die ganz normalen, aber dennoch lästigen Veränderungen der Nägel gibt es eine breite Palette an Hilfsmitteln, Medikamenten und Geräten für die äußere und innere Anwendung. Eine ganze Industrie hat sich rund um die Nagelpflege entwickelt und die Forschung arbeitet mit Hochdruck an den neuesten Mitteln für gesunde Nägel. Während die einen auf die Errungenschaften aus Chemie und Technik setzen, entdecken Andere die Tipps unserer Großmütter wieder neu. Die Nagelpflege aus Großmutters Küche bietet neben den häufig gesündere Wirkstoffen auch einen großen Preisvorteil, da sie häufig mit ganz einfachen   Lebensmitteln aus der eigenen Küche hergestellt werden kann.

Manche Erscheinungen der Fingernägel lassen sich aber nicht so einfach "wegpflegen", nämlich dann nicht, wenn sie als Anzeichen einer ernsten Krankheit in Erscheinung treten. Am augenscheinlichsten sind die sogenannten Uhrglasnägel bei Lungenerkrankungen. In den aller meisten Fällen jedoch sind trockene, brüchige oder eingerissene Nägel einfach nur Ausdruck einer vernachlässigten Pflege. Wenn man im Alltag viel mit Haushaltschemikalien oder Wasser zu tun hat, ist es kein Wunder, dass die Nägel spröde werden. Sicher ist, dass Nägel oft vernachlässigt werden, aber dennoch regelmäßige Pflege benötigen.

Gesunde Ernährung für schöne Nägel

Da man die Nägel sozusagen als Verräter bezeichnen kann, was unsere Ernährung und Lebensweise angeht, sollten wir ihnen einfach ein Schnippchen schlagen und die Ursachen für brüchige Nägel zunächst in der Ernährung suchen. Natürlich dürfen die einfachen Lösungen auch hier nicht unerwähnt bleiben, denn Nikotin, Alkohol und ein hoher Stressfaktor begünstigen Nagelspliss und brüchige Nägel, die stumpf und ungesund wirken. Wer diese negativen Faktoren reduziert oder gänzlich vermeidet, so schwer dies auch fallen mag, wird binnen weniger Wochen feststellen, dass seine Nägel gesund und stark nachwachsen. Der Mangel an Eisen kann zum Beispiel die einzelnen Nagelschichten brüchig werden lassen. Gerade bei Frauen ist dies eine Mangelerscheinung, die besonders häufig vorkommt, solange sie noch nicht in der Menopause sind.

Vitamin A, Biotin und ein Vitamin B Komplex sind ebenso nötig wie Kalziumund Magnesium für gesunde Nägel. Auf einen Kalziummangel können weiße Makel auf den Nägeln hinweisen. Diesen kann man sehr leicht mit dem verstärkten Verzehr von Milchprodukten ausgleichen. Leidet man unter Laktoseintoleranz, kann man inzwischen Milchprodukte kaufen, bei denen die Laktose herausgefiltert wurdeund so wieder gesunde Nägel erhalten. Aber gerade Kalzium kann man ebenso wie Magnesium sehr leicht in Tablettenform zuführen, ohne Nebenwirkungen fürchten zu müssen, wenn man innerhalb der empfohlenen Tagesdosis bleibt.

Großmutter kennt die Lösung

Unsere Großmütter haben viele Tipps und Rezepte für schöne Nägelhinterlassen, die meist mit Hilfsmitteln aus der heimischen Küche die Nägelwieder gesund und schön machen. Für die Raucher hielt die Großmutter beispielsweise Zitrone zur Nagelpflege bereit. Wer morgens und abends die Nägelund Fingerspitzen mit einer halben Zitrone abreibt, kann die hartnäckigen Nikotinflecken beseitigen und ganz nebenbei noch den lästigen Geruch der Zigaretten an den Händen loswerden. Außerdem soll der Zitronensaft bei brüchigen Nägeln für eine größere Festigkeit sorgen. Für glanzlose Nägel, die matt und grau wirken, empfiehlt die Oma Vaseline oder Olivenöl, die einfach in das Nagelbett und den Nagel einmassiert werden. Gekräftigt werden die Nägel bei der Großmutter mit einem Sud von Brennnesseln und Kieselerde. Dazu kocht man Brennnesselblätter auf und löst anschließend eine Tablette Kieselerde darinauf. Doch selbst wenn die Großmütter für viele Nagelprobleme eine praktische Lösung kennen, auch sie ziehen beim Putzen mit aggressiven Reinigern heute lieber ein Paar Gummihandschuhe über die Hände. Denn wer die Nägel gar nicht erstschädigt, braucht sie auch nicht zu reparieren und zeigt gesunde Nägel vor.

Maniküre: schöne Fingernägel

Die kosmetische Pflege und Behandlung unserer Hände und Fingernägel wird als Maniküre bezeichnet, die grundlegenden Tätigkeiten bei einer Maniküre oder Nagelpflege sind stets die gleichen. Zunächst sollten die Hände in lauwarmem Seifenwasser etwa drei Minuten lang gebadet werden, dann werden die Fingernägel geschnitten und gefeilt. Wobei heute meist auf das Schneiden mit Nagelschere oder Nagelzange verzichtet wird, da es dem Nagel nicht immer gut tut und die Schichten des Nagels dabei aufsplitten können. Anschließend wird die überflüssige und bereits abgestorbene Nagelhaut entfernt, auch diese sollte nicht geschnitten werden, da sie sonst später einreißen kann. Nun kann man die Nägel entweder Polieren oder Lackieren. Wer es sehr gut meint und besonders schöne Nägel erzielen will, kann natürlich auch beides tun. Zum Abschluss einerj eden Maniküre sollten die Hände gründlich eingecremt werden.

Beim Feilen der Nägel ist die Nagelfeile stumpf gegen die Nagelkante anzusetzen, um ein Aufsplittern der einzelnen Schichten des Nagels zu vermeiden. Ein Abbrechen der Nägel soll durch das Feilen vom Rand aus zur Mittehin vermieden werden. Allerdings gibt es dazu, wie so oft, gänzlich unterschiedliche Meinungen. Einige befürworten das Feilen in nur eine Richtung über die ganze Nagelspitze, andere feilen von der Mitte aus zum Rand des Nagels. Hier muss also jeder durch Ausprobieren, die für seine Nägel beste Methode bei der Nagelpflege selbst herausarbeiten.

Ähnlich verhält es sich bei der Nagelform, die während der Nagelpflege herausgefeilt werden soll. Sie hängt stark von der Mode ab und verändert sich daher auch ebenso oft. Ganz nach Geschmack und Mode tragen die Damen sie eherspitz, mandelförmig oder eckig. Im Moment sind die Nägel eher mandelförmig und moderat gerundet, das extrem Eckige ist seit einiger Zeit wieder vorbei und auch sehr spitze Nägel haben ihre Modephase längst hinter sich. Doch wie allesin der Mode, werden wir sicher auch diese beiden Nagelformen noch einmal wiedersehen. Die beste Stabilität für gesunde Nägel gewährleistet die moderat gerundete mandelförmige Version, die das Nagelbett gut abdeckt und ein Einreißen zuverlässig verhindert. Auch die lästigen Nietnägel, die bei einem besonders spitz gefeilten Nagel so leicht entstehen, werden hierbei vermieden. Wichtig ist bei der Maniküre ebenfalls die Wahl der richtigen Nagelfeile, um die Nägel nicht zu beschädigen.

Bei der Nagelpflege in den eigenen 4 Wänden gilt es einige Grundregeln zubeachten. Es sollte eine spezielle Nagelfeile und keine grobe Metallfeile zur Nagelpflege verwendet werden. Mit der falschen Feile würde man den Nägeln mehr schaden als nutzen. Scheren und Fingernägel vertragen sich überhaupt nicht, weil der Fingernagel beim Schneiden schlicht wegbrechen kann. Es gibt spezielles Nagelöl, mit dem man die Nagelhäute vorsichtig einreiben und nach hinten schieben kann, alternativ kann auch Olivenöl verwendet werden. Die Nägelwerden dadurch elastischer und weicher.

Bei Rauchern sind die Fingernägel oft gelblich verfärbt. Die Behandlung mit Zitronensaft hat sich hier als durchaus hilfreich erwiesen. Möchte man seinen Nägeln eine besonders reichhaltige Pflege bieten, so ist eine Handpflegepackung mit speziellem Nagelpflegeprogramm beim Fachkosmetiker die richtige Wahl. Sind die Nägel bereits sehr brüchig und gesplittet, so bietet sich zum besonders vorsichtigen Behandeln eine Sandblattfeile an. Diese ist in der Regel bereits nach 2 Maniküren verbraucht, dennoch eine lohnende Investition. Breite Nägelwirken insgesamt schmaler wenn sie damit zu einem Oval gefeilt werden. Vor dem Lackieren der Nägel sollte diese nicht gebadet werden. Durch das Wasser würdendie Nägel aufquellen. Nägel wirken kleiner, wenn die Lackfarbe nicht zu hellist. Größer wirkende Nägel sind durch die Auslackierung schmaler, kleiner Nägelzu erhalten.

Brüchige Fingernägel

Brüchige Nägel sind ein Ärgernis und treffen in der Hauptsache ausgerechnet Frauen, die von Natur aus großen Wert auf gepflegte und schöne Nägel legen. Ärgerlich ist vor allem, wenn man mit den brüchigen und eingerissenen Fingernägeln an den Kleidungsstücken hängen bleibt. Zahlreiche Krankheiten können diese Schädigungen an den Fingernägeln hervorrufen, aber auch chemische Produkte wie der Nagellackentferner und die verschiedenen Haushaltsreiniger können der Grund für brüchige und zu weiche Nägel sein. Weiter wird auch eine erbliche Veranlagung für brüchige Fingernägel von den Fachleuten vermutet. Biotin, ebenfalls bekannt als Vitamin H ist besonders wichtig für die Bildungder Hornsubstanz im Nagel. Daher wird von Hautärzten bei Nagelproblemen ebenso wie bei Wachstumsproblemen der Haare Biotin häufig empfohlen. Die Einnahme von Biotin ist daher auch eine der wenigen Maßnahmen, die man für gesunde Nägelselbst ergreifen kann.

Als schnelle Hilfe gibt es heute spezielle Sofortkleber für Risse im Nagel. Hier verhält sich aber genauso wie mit einem Sekundenkleber und man sollte diesen daher nur mit großer Vorsicht anwenden. Keinesfalls darf der Kleber an die Haut gelangen. Besser ist sicher ein rückfettendes Nagelöl, das morgens und abends in den Nagel und das Nagelbett einmassiert wird, damit gar nicht erst Risse entstehen. Wenn ein kalziumhaltiger Nagelhärter aufgetragen werden soll, ist unbedingt darauf zu achten, dass dieser frei von Formaldehyd ist, welches allerdings in den weitaus meisten Nagelhärtern enthalten ist. Eine derartige Kur muss über einen langen Zeitraum durchgehalten und der Nagelhärter kontinuierlich nach zwei bis drei Tagen neu aufgetragen werden. Verschiedene Nagellacke versprechen eine härtende Wirkung für schöne Nägel. Es gibt beispielsweise Lacke mit Diamantstaub oder farbige Lacke, in denen Kalziumbereits enthalten ist. Absolut verboten ist aber bei der Nagelpflege, gerade bei brüchigen Nägeln, ein Nagelknipser, da dieser das Problem noch verstärkt.

Weiche Fingernägel

Sehr weiche Fingernägel sind nicht nur ein Schönheitsmakel, wer jemals versucht hat, mit weichen Nägeln zum Beispiel eine Batterie aus einem Gerät zunehmen oder eine Pillendose aufschnippen wollte, weiß, wie unmöglich das ist. Weiche Nägel gehen häufig auf einen Mangel an Kalzium zurück. Die gleichen Schwefelverbindungen, die in den Fingernägeln die sogenannten Disulfid-Brückenbilden, sorgen auch in den Knochen für die Verbindung von Proteinen. Diese Proteine dienen der Festigkeit des Keratins im Nagel. Wegen dieser Verbindung sind Wissenschaftler in Irland bereits im Jahre 2005 zu der Erkenntnis gelangt, dass besonders weiche Fingernägel ein erhöhtes Risiko andeuten, an Osteoporose zu erkranken. Daher sind diese Forscher nun damit beschäftigt, einen wirksamen Schnelltest zu entwickeln, mit dem eine Gefährdung der Patienten sofort geprüft werden kann. Doch längst nicht jeder mit dünnen Nägeln ist natürlich gefährdet und in den meisten Fällen reicht die bereits beschriebene kalziumhaltige Kostmit vielen Milchprodukten, um wieder gesunde Nägel zu erhalten.

Dünne Fingernägel

Bei dünnen Nägeln verhält es sich häufig ähnlich wie bei den weichen Fingernägeln, aber sie können auch ein Hinweis auf eine Mangelernährung sein. Oft haben beispielsweise an Bulimie erkrankte Personen sehr dünne Fingernägel. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, mit gesunden Inhaltsstoffen und die Vermeidung jeglicher Giftstoffe, wie Nikotin oder Alkohol. Wer dies über einenlängeren Zeitraum beachtet und immer noch nicht über gesunde Nägel verfügt, sollte aber einen Arzt aufsuchen, damit dieser abklären kann, ob eventuell andere Faktoren die Ursache für die dünnen Fingernägel sind.

Fingernägel Rillen

Gesunde Nägel sind auf der Oberfläche glatt und weisen keine Rillen oder Riefen auf. Einige Erkrankungen des Körpers zeichnen sich als Erstes an den Nägeln ab. Normalerweise wachsen gesunde Nägel zwischen etwa einem Viertel und einem halben Zentimeter pro Woche. Bei einer schlechten Blutversorgung oder einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen kann man dies an der Geschwindigkeit des Wachstums erkennen. Ein guter Arzt kann sogar Verdauungsstörungen und Allergien oft bereits an den Nägeln ablesen.

Besonders Rillen auf den Nageloberflächen geben häufig erste Hinweise auf Erkrankungen. Dabei sind die Längsrillen in den meisten Fällen absolut harmlos und treten einfach mit zunehmendem Alter immer häufiger auf. Bei einigen Menschen sind sie auch angeboren oder liegen in der Familie. Sind die Nägel ausreichend dick, kann man sie beim Polieren etwas abmildern, indem man bei der ersten Polierstufe die Oberfläche stärker abfeilt. Ist der Nagel nicht ausreichend dick, um diese Prozedur zu ermöglichen, kann man einen Rillenfüller verwenden. Dieser füllt, wie der Name bereits andeutet, die Rillen einfach auf. Ist der Nagel mit einer Art löffelartiger Rille vorn nach oben gebogen, liegthäufig ein Mangel an Eisen und Vitamin C vor, der mit gesunder Ernährung wiederausgeglichen werden kann. In einigen seltenen Fällen liegt aber auch eine Stoffwechselstörung oder eine Erkrankung der Schilddrüse vor.

Weist der Nagel etwa kleine Gruben in der Größe eines Stecknadelkopfes auf, kann dies auf eine beginnende Schuppenflechte hinweisen. Hier ist unbedingt der Gang zum Arzt angeraten, da nur er wirklich die Ursache ermitteln kann und wieder gesunde Nägel bei der Patientin möglich macht. Die unangenehmste Art von Rillen auf den Fingernägeln sind die Querrillen. Sie weisen häufig auf einen Eisenmangel oder zu wenig Biotin in der Ernährung hin. Wenn die Rillen nach einiger Zeit nicht von allein herauswachsen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Querrillen können auf eine Vergiftung oder eine Erkrankung der Leberhinweisen. Aber auch Nieren und Darm spiegeln gewisse Störungen als Querrillenauf den Nägeln wieder.

Nagelhaut entfernen

Überschüssige Nagelhaut wirkt hässlich und ungepflegt, zudem ruiniert sie jeden ersten Eindruck. Außerdem macht sie das exakte Lackieren der Nägel nahezu unmöglich. Bei jeder Nagelpflege sollte daher die Nagelhaut entfernt werden. Dabei kann man ganz unterschiedlich vorgehen. Bei manchen Menschen bildet sich ohnehin fast gar keine Nagelhaut, während Andere im Verlauf eines Tages bereits wieder einen sichtbaren Rand mit zäher Nagelhaut vorweisen können. Auch die Härte und Zähigkeit der Nagelhaut ist unterschiedlich, bei vielen lässt sie sich nach dem Einweichen ganz leicht mit einem Holzstäbchen abnehmen. Andere haben eine Nagelhaut, die zäh wie Leder jedem Versuch sie zu entfernen widersteht.

Alle Reste von Nagellack, die vielleicht noch an der Nagelhaut haften, müssen mit Nagellackentferner sauber entfernt werden. Dann werden die Nägel etwa fünf Minuten lang eingeweicht. In einfachen Fällen kann dann bei der Nagelpflege mit einem Holzstäbchen aus Rosenholz die überschüssige Nagelhaut abgenommen werden. Durch Metallspitzen und Ähnliches kann nicht nur die Nagelhaut eingerissen werden, auch der noch im Nagelbett befindliche gesunde Nagel kann dabei verletzt werden.

Für die hartnäckigeren Fälle gibt es spezielle Nagelhautentferner, mit denen die Haut am Nagelrand angelöst wird. Sie lässt sich dann ohne Verletzungen entfernen. Diese gibt es als flüssige Produkte in Pinselfläschchen oder als Cremes. Die Nagelhautentferner werden meist vor dem Pflegebad aufgetragen und müssen je nach Anweisung eine gewisse Zeit einweichen. Nun wird die Nagelhaut mit besagtem Rosenholzstäbchen oder einem kleinen Pferdefüßchen mit einerweichen Gummispitze erst einmal zurückgeschoben. Dabei nicht zu schnell oder grob schieben, damit die Nagelhaut nicht einreißt. Die kleinen Hautfetzchen werden dann beiseitegeschoben und entfernt. Eine Nagelhautzange oder Nagelhautschere, sollte ebenso wie die Nagelschere bei der Nagelhaut der Fingernägel nur in ganz schweren Fällen genutzt werden. Wer die Nägel nicht lackieren will, cremt nun die Hände gründlich ein. Dabei sollten die Nägel und die Nagelhaut natürlich nicht vergessen werden. Für die Nagelplatten und das Nagelbett gibt es spezielle Cremes und Öle, die besser als eine herkömmliche Handcreme auf die dünne Haut rund um den Nagel abgestimmt sind.

Die Nagelpflege kann man sich erleichtern, wenn man nach jedem Händewaschen die Nagelhaut leicht mit dem Handtuch zurückschiebt. Das geht mit etwas Gewöhnung von ganz allein beim Abtrocknen. Nach einiger Zeit merkt man garnicht mehr, dass man seine Nägel gerade pflegt. Durch dieses besonders sanfteZurückschieben der Nagelhaut wird die Optik der Nägel sehr verbessert. Der Nagel bildet einen ganz natürlichen Schutz für das Nagelbett und die seitliche Nagelhaut, daher sollte er nicht zu kurz geschnitten oder gefeilt werden. Der Nagel muss immer das gesamte Nagelbett überdecken, geradezu tödlich für den Nagel ist daher natürlich das Nägelkauen.

French Nails/French Manicure

Das ursprünglich aus Frankreich stammende French Manicure soll eigentlich die Natürlichkeit gesunder Nägel betonen. Dort wurden bereits im 18. Jahrhundert die Nagelspitzen weiß gefärbt. Verschiedene Formen von French Manicure sind heute gebräuchlich, dabei wird der ursprüngliche Gedanke der Natürlichkeit nicht mehr immer berücksichtigt. Doch French Manicure ist und bleibt ein Klassiker im Bereich des Nageldesigns. Die French Nails geraten niemals ganz aus der Mode, es ändern sich lediglich die Varianten, die gerade besonders aktuell sind. French Nails, die mit dicken Schichten aus Acryl erzeugt werden, wirken zwar sehr sauber und rein, doch von Natürlichkeit ist häufig allein schon wegen der Länge der Nägel, nicht mehr viel zu spüren. Die einfachste und wohl ursprünglichste Variante von French Nails ist das Einfärben der Nagelspitzen durch einen einfachen Nagelweißstift.

Aufwendiger ist es dagegen, die Nagelspitzen mit einem weißen Nagellack zulackieren, während der hintere Teil des Nagels mit einem Beige- oder Rosatonlackiert wird. Am Aufwendigsten ist natürlich die oben beschriebene Nagelmodellage mit Acryl, die dann in den unterschiedlichen Tönungen lackiert wird. Eine recht auffällige und neue Abwandlung der French Manicure sind Nägelin zarten Naturfarben, die mit einer farbigen Spitze aufgepeppt werden. Egal, welche Variante man wählt, in der Lebensmittelverarbeitung und in allen Pflegeberufen sind French Nails ebenso wie jede Form von Nagellack oder künstliche Nägel absolut verboten.

Man braucht zwar ein wenig Geduld und Übung, um French Nails selbst zugestalten, doch der Aufwand lohnt sich dann auch. Für die klassische French Manicure gibt es im Handel kleine Schablonen, die helfen, den weißen Nagelrandmit Lack zu verzieren. Meist sind die Schablonen in verschiedenen Formen zubekommen, so kann man bereits vorher das Design der Nagelspitze festlegen. Obrundlich oder völlig gerade, aber auch in spitzer Form gibt es die Schablonen,die je nach Nagel unterschiedlich groß sind. Die Schablonen dürfen erst wiederabgezogen werden, wenn der weiße Lack vollkommen trocken ist. Wer freihändigversuchen möchte, den weißen Lack aufzutragen, greift zu einem Nagellack, derüber einen abgeschrägten Pinsel verfügt. Ist der weiße Lack ausgetrocknet, wirdüber den ganzen Nagel milchiger Lack in Rosa oder Beige gepinselt. Denrichtigen Ton muss jede Frau ganz nach Geschmack an ihren eigenen Stilanpassen. Gerade im Winter wirkt ein kühler Rosaton frisch und vermittelt denEindruck von gesunden Nägeln. Wer mag, kann zum Schluss einen glänzendenÜberlack auftragen, der den Nagel noch stärker schimmern lässt und dieLackschichten gleichzeitig vor Schrammen schützt. Auch der Überlack ist inunterschiedlichen Glanzstärken, je nach eigenem Geschmack zu bekommen. Wer esextrem glänzend möchte, greift zu den sogenannten Wet-Look-Lacken, bei denendie Nägel schimmern, als wären sie nass.

Nageldesign

Künstlerische, professionelle Nagelgestaltung passend zur jeweiligen Person ist der hohe Anspruch von Nageldesign. Es umfasst grundsätzlich Fußnägel und Fingernägel. Nageldesign übernimmt hierbei nicht nur die Funktion der künstlerischen Kreation, sondern ist ganzheitlich auch für die Nagelpflege und Nagelreinigung zuständig. Der Phantasie sind beim Design in Prinzip nur wenige Grenzen gesetzt, sicherlich stehen die individuellen Wünsche des Kunden im Vordergrund. Es gibt verschiedene Nageldesign Techniken unter denen je nach Bedarf ausgewählt werden kann. Am bekanntesten ist der französische Stil, French Style, eine klassische Technik der Nagelanklebung. Der untere Teil des Nagels wird mit klarem Gel behandelt und auf dem oberen Teil wird der weiße Halbmond als optischer Kontrast mit weißem Gel behandelt.

Der Bedarf an gutem und qualifiziertem Nageldesign steigt stetig, wenn man einmal bedenkt, dass kaum eine Frau mit der Form und Gegebenheit ihrer Nägel zufrieden ist. Ziel des Nageldesign ist es, der Kundschaft zu gepflegten und schönen Händen zu verhelfen. Durch die vielen Variationsmöglichkeiten von Nagelgelen trauen sich viele Frauen durchaus zu, auch mal ein wilderes Design auszuprobieren. Dabei ist es nicht selten, dass durch Nageldesign richtige Kunstwerke mit knallig bunter Basis und Dekorationen aus Kristallen oder Federn entstehen.

Künstliche Nägel

Techniken der Nagelverstärkung sorgen dafür, dass Kunstnägel ein so natürliches Erscheinungsbild wie möglich haben. Künstliche Nägel sind somit von echten Nägeln mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden. Durch das Wachstum der natürlichen Fingernägel sollten die Kunstnägel im monatlichen Rhythmus 3 - 5 Wochen aufgefüllt werden. Sportliche Aktivitäten sind mit Kunstnägeln möglich, da sie als sehr stabil gelten.  

Nägel in die richtige Form bringen

Mit einer Nagelschere oder einer Nagelzange darf man die Fußnägel wirklich nur dann schneiden, wenn sie vorher gut eingeweicht wurden. Trockene Nägelsplittern durch das Schneiden und sind auf lange Wochen ruiniert. Am Ende jedes Zehs sollte der Nagel eine gerade Linie beschreiben. Hier sind modische Extravaganzen wie spitze oder eckige Nägel nur lästig und führen zu einem hängen bleiben in den Strümpfen und Socken, wobei dieses Hängenbleiben noch ungleich unangenehmer ist als bei den Fingernägeln. Nach dem Schneiden werden mit einer Feile die Ecken der Nägel abgerundet. Doch hier sollte nicht zu stark an das Nagelbett herangefeilt werden, damit der Nagel nicht einwachsen kann.

Bei weichen Fußnägeln ist eine Sandfeile ausreichend, wohin gegen bei stärkeren und harten Nägeln eine Mineralfeile oder eine Saphirfeile eher die richtige Wahl ist. Bei starken Rillen auf den Fußnägeln ist nach dem Schneiden und Feilen eine Polierfeile das nächste Werkzeug der Wahl. Hiermit werden die Rillen durch das Polieren zumindest abgemildert. Bei sehr starken Rillen dürfen diese aber nicht vollkommen auf mechanischem Wege geglättet werden, da die Nägel sonst zu dünn geraten können. Dann bietet ein Rillenfüller die bessere Lösung, um den Nagel zu glätten.

Nagelpflegeprodukte

Die Nährstoffe, die den Nägeln im Laufe des Tages durch die Umwelteinflüsse wie Wasser und Chemikalien entzogen werden, müssen irgendwie wieder in die Nägel eingebracht werden. Auch die Heizungsluft im Winter kann die Nägel ebensowie die Nagelhaut schädigen. So hat der Markt viele nützliche aber leider auch eine Menge sinnloser Produkte hervorgebracht, die schöne Nägel versprechen. Natürlich geht es ganz ohne teure Pflegeprodukte. Doch einige Hausmittel,  wie das beliebte Olivenöl halten nicht allzu lange vor und schmieren sehr leicht Flecken auf die Kleidung oder die Möbel. Daher ist Olivenöl eher etwas für die Nacht. Dann kann man das Öl in die Nagelhaut und die Nageloberfläche einmassieren und die Hände anschließend mit Baumwollhandschuhen schützen.

Nagelpflegestift

Die empfindliche Haut rund um den Nagel benötigt eine besondere Pflege, da die Haut hier dünner ist und so die Feuchtigkeit einer Creme nicht lange speichern kann. Eine ganz simple Handcreme ist in dieser Region nicht ausreichend. Nagelpflegestifte enthalten spezielle Öle und Feuchtigkeitswirkstoffe, die zielgenau nur auf den Bereich um den Nagel aufgetragen werden können. Je nach Hersteller verfügen die Stifte über eine Roll-On-Kugel an der Spitze oder über einen Pinselkopf, damit wirklich nichts von dem kostbaren Pflegemittel verschwendet wird. Hochwertige Wirkstoffe wie Aloe Vera, Jojobaöl oder Mandelöl sind in den Nagelpflegestiften meist ebenso enthaltenwie verschiedene Vitamine. Gerade rissige Nagelhaut kann mit den Stiften schnell wieder gesunde Nägel umschließen. Denn durch eine rissige und aufgebrochene Nagelhaut können leicht Bakterien in das Nagelbett eindringen, die dann im besten Fall nur Juckreiz verursachen, im schlimmeren Fall aber eine Entzündung im Nagelbett hervorrufen.

In der Regel bestehen alle Nagelpflegestifte aus völlig natürlichen Bestandteilen. Wer also entsprechend gute Öle im Hause hat, kann sie leicht in eine kleine Flasche mit Pinsel umfüllen und sich so seinen Nagelpflegestift selbst herstellen. Ebenso wie bei der gekauften Ware muss der Wirkstoff gut in das Nagelbett und die Nagelplatte einmassiert werden. Anders als bei den gekauften ölhaltigen Produkten enthält das selbst gemachte Fluid aber keine Konservierungsstoffe und gehört daher in den Kühlschrank, wenn man nicht möchte, dass die Fingerspitzen nach ranzigem Öl riechen.

Nagelfeile

Wer die Nägel regelmäßig feilt und nicht erst wartet, bis die Nägel viel zulang sind, braucht nicht mit einer groben Feile auf die Nägel einwirken. Gesunde Nägel können ruhig mit einer flexiblen und feinkörnigen Sandpapierfeile behandelt werden. Hat man aber dünne und brüchige Nägel, ist eine feine und gepolsterte Feile besser, da sie bei zu starkem Druck nachgibt und den Nagel schützt.  

 

Polierfeilen verfügen meist über einen kissenartigen Körper mit sehr feiner Körnung. Sie werden genutzt, um die Nageloberfläche zu versiegeln und zum Glänzen zu bringen. Sie haben meist vier verschiedene Körnungen auf ihrem Körper aufgebracht, mit denen die einzelnen Stufen der Politur durchgeführt werden. Bei allen Nagelfeilen wird die Feinheit in Grit angezeigt. Ähnlich wiebei einem Schmirgel- oder Sandblattpapier, ist auch bei den Nagelfeilen ein höherer Wert des Grits ein Zeichen für Feinheit. An den Fußnägeln würde manbeispielsweise etwa 80 Grit und beim Kürzen der Fingernägel 100 bis 120 Gritauf seiner Feile wählen. Besonders feine Polierfeilen werden mit einer Gritzahlvon zehn- bis zwölftausend angegeben. Metallfeilen ohne eine Saphirbeschichtung sind für den Nagel schädlich, da sie sich beim Feilen stark erhitzen und den Nagelrand nicht versiegeln können.

Lackierhilfen

Bei der French Manicure werden kleine Schablonen als Lackierhilfen auf die Nägel aufgeklebt und für die Fußnägel verwendet man als Hilfe beim Lackieren Zehenspreizer. Die Hilfen können also ganz unterschiedlich sein, haben aber eins gemeinsam, denn sie erleichtern das Leben, wenn man seine Nägel selbst maniküren möchte.  

Nagellackentferner

Nagellack kann nur mit einem Nagellackentferner wieder von den Nägelnabgenommen werden. Dazu nimmt man ein weiches Tuch oder ein Wattepad und tränkt diesen mit dem Entferner. Da Nagellackentferner chemische Produkte sind, können sie Allergien und Entzündungen am Nagelbett hervorrufen. Die meisten Lackentferner werden in flüssiger Form angeboten. Einige Hersteller bieten auch Lackentferner in Gelform oder Cremeform an. Sie sind allerdings längst nicht soergiebig wie die flüssige Version. Für die schnelle Reparatur nur eines Nagels gibt es Kunststofftöpfe, in denen ein mit Nagellackentferner getränkter Schwamm liegt. Dieser ist in der Mitte sternförmig eingeschnitten, so kann man den Finger vom Nagellack befreien, ohne die anderen Nägel ebenfalls mit Entfernerflüssigkeit zu benetzen. Viele verwenden Nagellackentferner für die Verdünnung eines zu zähflüssigen Nagellacks. Doch dafür gibt es den weitausbesseren Nagellackverdünner, der frei von pflegenden Hilfsstoffen ist, die der Nagellackentferner meist enthält. Diese könnten einen guten Nagellack gerinnen lassen und ihn damit unbrauchbar machen. Achten Sie darauf, dass Sie Aceton freinen Nagellackentferner verwenden. Ansonsten können Schäden am Kunstnagel entstehen. 

 

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Angelika Grund

 

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